Das Team

Wenn mal wieder den ganzen Sommer lang jedes Wochenende mindestens eine und oft sogar mehrere Veranstaltungen in der Altstadt von Königswinter stattfinden, dann steckt dahinter eine lange Vorbereitungszeit und eine ganze Menge Organisation. Auch wenn der Königssommer vor allem eine Dachmarke ist, unter der sich viele einzelne Veranstalter zusammengetan haben, um ihre Events in der Öffentlichkeit zu vermarkten. Das alles kann nur funktionieren, wenn ein Team mit viel Herzblut bei der Sache ist.

An dieser Stelle wollen wir deshalb einmal einige wichtige Akteure des Königssommers persönlich vorstellen.

Stadt Königswinter

Ulrich Berres

Der Ur-Königswinterer Ulrich Berres ist in der Stadtverwaltung zuständig für Kultur und Organisation. Schon von Beginn an hatte er immer wieder mit kulturellen Themen zu tun, denn gleich nach dem Studium begann er Anfang der 80er Jahre als Inspektor im Fremdenverkehrsamt. Sehr lange Zeit war er Büroleiter des Bürgermeisters, dazu noch Pressesprecher der Stadt und ab 2011 außerdem zuständig für Musikschule, Volkshochschule und für Veranstaltungen wie Theater und Konzerte in Königswinter. Heute ist er für die interne Organisation der Stadtverwaltung zuständig und natürlich für alles rund um die Kultur.

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Als der Königssommer in 2013 erstmals an der Start ging, war er gleich begeistert dabei. Als Vertreter der Stadtverwaltung ist er schon damals aktiv an allen wichtigen Planungen beteiligt gewesen und konnte durch seine intime Kenntnis der kommunalen Infrastruktur und den Verwaltungsprozessen bei der konkreten Umsetzung von Ideen helfen. Ulrich Berres ist der Überzeugung, dass Kultur für eine Stadt wie Königswinter nicht nur ein interessantes Beiwerk ist, sondern sie damit auch attraktiver für Besucher aus der Region macht. Im Zusammenspiel mit Tourismus- und Wirtschaftsförderung haben sich sogar deutlich wahrnehmbare Veränderungen am Stadtbild ergeben, weil Initiativen aus der Kulturszene die Chance bekamen, in leerstehenden Ladenlokalen der Innenstadt Kunsträume und temporäre Galerien einzurichten.

Für die Zukunft wünscht sich Ulrich Berres, dass der Königssommer eine gute Dachmarke für die Altstadt bleibt, die mit einem vielfältigen Angebot an einzelnen Initiativen und unterschiedlichen Veranstaltungen die positiven Effekte der Zusammenarbeit nutzen kann. Er freut sich auf engagierte Menschen, die den Königssommer mit neuen Ideen bereichern und damit als Markenzeichen für Königswinter festigen, mit dem aktives Stadtmarketing auch über die Region hinaus erfolgreich betrieben werden kann.

Tourismus Siebengebirge GmbH

Oliver Bremm

Seit 1997 ist Oliver Bremm der Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, in der sich die Städte Königswinter, Bad Honnef, Unkel und die Verbandsgemeinde Unkel zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Fremdenverkehrsmarketing zu betreiben.  Zum Tourismus im Siebengebirge kam der Hunsrücker erst nach einigen Schlenkern. Nach einer Ausbildung zum Zierpflanzengärtner die er, wie es sich gehört, mit einem Gesellenbrief abschloss und einem Exkurs über Vermessungstechnik und Kartografie in Karlsruhe studierte er Betriebswirtschaft und Touristik in Worms. Mit dem Diplom in der Tasche leitete er erst die Reisestelle bei einer Hotelkooperation und ging dann nach Porta Westfalica, wo er für drei Jahre die Amtsleitung des Kurbereichs innehatte, bevor es ihn dann in’s Siebengebirge zog.

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Die vielfältigen Qualifikationen und Erfahrungen kann er für seinen Job in Königswinter sehr gut gebrauchen. Dort ist er einerseits für ganz grundlegende konzeptionelle Themen zuständig, bei denen nicht weniger als die völlige Reorganisation der Touristik im Siebengebirgsraum und die Anpassung der alten Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen auf der Agenda steht. Andererseits ist er als praktischer Macher gefordert, der ganz bodenständig konkrete Probleme lösen muss. Wo vergleichbare Unternehmen in größeren Städten viel Geld für externe Dienstleister ausgeben müssen, kann und muss er sich oft einfach selbst helfen und macht dadurch vieles auf pragmatische Weise möglich.

Die Region für Kunden und Gäste attraktiv zu machen ist Oliver Bremms großes Anliegen. Das Konzept des Königssommers, als einer übergreifenden Dachmarke mit der viele schon lange vorhandene Veranstaltungen erfolgreich gemeinsames Marketing betreiben können, hat er mit aus der Taufe gehoben. Zusammen mit dem Organisationsteam wurden kreative Ideen entwickelt, wie die der Aktion ‚Schnuppermieten‘ und sorgten schnell wieder für positive Presse über die Altstadt. Nach fünf Jahren des Königssommers zieht Oliver Bremm eine positive Bilanz: Es konnten viele neue Kunden gewonnen werden, die sich in der Altstadt einfach wieder wohlfühlen. Eine Entwicklung, die sogar seine anfänglichen Erwartungen übertroffen hat. Viele Geschäftsleute haben das zwar ebenfalls schon erkannt, doch hier gibt es immer noch Luft nach oben. Oliver Bremm wünscht sich für die Zukunft eine noch intensivere Beteiligung der ansässigen Gewerbetreibenden und eine noch größere Unterstützung für die Aktivitäten des Königssommer-Teams. Denn letztlich sollen alle Aktionen, auch die der Künstler und Ehrenamtler, ja die Geschäftsleute und Gastronomen unterstützen, indem sie die Königswinterer Altstadt wieder zum beliebten Ausflugsziel machen.

WWG

Dr. Andreas Pätz

Seit 16 Jahren ist Dr. Anderas Pätz einer der beiden Geschäftsführer der WWG – Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Königswinter. Zuvor war er in Tübingen Leiter eines Stadtentwicklungsprojekts bei dem es darum ging, städtische Vielfalt durch die Mischung von Wohnen, Arbeiten, Bildung und Kultur in einem Quartier zu schaffen. In Leipzig-Connewitz sammelte er Erfahrungen in Projekten mit Hausbesetzern, die er ebenfalls als ein Teil der Stadt in die Entwicklungen integrieren konnte. Aus diesen Erfahrungen definiert er die Ziele seiner Arbeit in der WWG mit der Antwort auf die Fragen „Wer macht Stadt?“ und „Wem gehört Stadt?“. Für ihn sind das letztlich die Bürgerinnen und Bürger, die in Königswinter leben und arbeiten.

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Die beiden Arbeitsbereiche der WWG „Wirtschaft“ und „Wohnungsbau“ tragen für Dr. Andreas Pätz als gleichwertige Komponenten zur Entwicklung einer Stadt bei: ohne die Basis eines attraktiven Standortes ist es sehr schwer, Entwicklungen anzustoßen und zu fördern. Bürgerschaftliches Engagement ist dabei sehr wichtig. In Kooperation mit Verwaltung und Politik können damit Ziele definiert und gemeinsam umgesetzt werden. „Stadt macht nicht alles, aber Alle zusammen machen Stadt“ ist deshalb das zentrale Motto, das Dr. Andreas Pätz als Grundlage für seine Arbeit definiert.

Der Königssommer ist für ihn eine „grandiose Idee“, die genau diesen Gedanken in die Tat umsetzt. Die Kombination von Einzelinitiativen und Veranstaltungen unter einer attraktiven Marke ist für ihn der richtige Weg, um Leben in die Stadt zu bringen. Die Identifikation mit dem Projekt wird dadurch verstärkt und viele synergetische Effekte werden generiert. Lokale Akteure sind für Dr. Andreas Pätz ein wichtiger Bestandteil der Strategie, denn eine Stadt bekommt keine Seele, wenn man einfach nur von einem Event zum nächsten springt. Nur Authentizität schafft die Basis für Identifikation und macht den Königssommer zu etwas Besonderem, das nur an einem besonderen Ort funktioniert:

In Königswinter

kulturbüro nr. 5

Franca Perschen & Helmut Reinelt

Von Anfang an haben die beiden Inhaber der Agentur kulturbüro nr.5 GbR im Auftrag der Partner des Königssommers Ideen entwickelt, Networking betrieben und Sponsoren gefunden. Sie sind zuständig für Konzeption und Durchführung der Werbemaßnahmen, halten Kontakt zu den Medien und betreiben die offizielle Website.

Nach Königswinter sind die beiden über den Verein antiform e.V. gekommen, mit dem sie auf ehrenamtlicher Basis seit 2012 Kulturveranstaltungen in der Altstadt organisieren und durchführen.  Darunter sind viele Projekte, die verlassene Gebäude und Ladenlokale reaktivieren und aus tristem Leerstand farbenfrohe Anziehungspunkte für Besucher machen. 

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In Zusammenarbeit mit den Partnern hat das kulturbüro nr.5 der Dachmarke ‚Königssommer‘ nicht nur ein gut etabliertes Logo, sondern dazu auch ein individuelles und sehr positiv angenommenes Gesamterscheinungsbild gegeben, das über mehrere parallele Kanäle hinweg medial präsent ist. Dazu gehört der klassische Printbereich mit vielfältigen Drucksachen, wie Flyer, Programmverzeichnis, Plakate und Banner genauso wie die Website, auf der alle Infos und Programme immer auf dem aktuellsten Stand sind. Zusätzlich werden mehrere Social Media Kanäle bei Twitter und Facebook aktiv gepflegt und regelmäßig mit Infos bestückt. Die Facebook-Präsenz enthält alle Veranstaltungen der Kooperationspartner, die nicht nur als Ankündigung veröffentlicht, sondern auch aktiv und zielgruppennah beworben werden. Alle Texte, Grafiken, Fotos und Videos kommen ohne Reibungsverluste auf kürzestem Weg aus dem kulturbüro nr.5 direkt in die Medien.